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2005

Uster

ArcheNova

© Hochbauamt Uster

Eine leerstehende Fabrikhalle am Aabach in Uster – ein Fabrikneubau von 1956 vom Architekten Roland Rohn – sollte umgenutzt werden: Sie war als Erweiterung des Produktionsbetriebes Teil eines alten Fabrikensembles der ehemaligen Spinnerei Bühler-Heusser-Staub und war nicht nur potentielle Bausubstanz sondern besass auch architektonische Qualität.

 

 

 

Die bauspezifischen Eigenheiten verunmöglichten eine weitere industrielle oder gewerbliche Nutzung.

 

Anfang der neunziger Jahre wurde daher die Idee verwirklicht, diese Fabrikhalle in eine Wohnsiedlung an ansprechender Lage direkt am Aabach umzuwandeln.

 

 

 

Aus der Industrie- wurde Wohnzone: Aus dem 40 Meter breiten und 150 Meter langen Zweckbau wurde eine Siedlung mit 56 Reihenhäusern, Innenhof und Gemeinschaftsraum. Die Struktur der Siedlung ist durch die Konstruktion der ehemaligen Fabrikhalle vorgegeben, der Bau ist in zwei nach Süden orientierte Häuserzeilen gespalten worden. Dazwischen entstand der von den freigelegten Trägern der Dachkonstruktion überspannte Innenhof.

 

 

 

Das äussere Erscheinungsbild der Siedlung ist von beachtlicher Konsequenz, obwohl die 56 Einheiten im Eigentum abparzelliert sind. Beton, Glas, feuerverzinktes Metall, hinterlüftetes Kalksandstein-Sichtmauerwerk und vorgehängte Eternitplatten sind die wichtigsten Materialien. Farbakzente werden seit 13 Jahren durch die Bewohnerinnen und Bewohner – rund 100 Erwachsene und 90 Kinder – gesetzt.

11.9.2005

um 14 Uhr durch Marlen Patt-Metzger, Architektin, und Stefan Reimann, Adjunkt Hochbauamt der Stadt Uster

Amt für Städtebau

 

der Stadt Zürich

 

Archäologie/Denkmalpflege

 

Amtshaus IV

 

Lindenhofstr. 19

 

8001 Zürich

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