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NIKE-Bulletin 4/2015

Das Kulturerbe im Jahr 2015 – Tatsachen und Paradoxe

2015 ist der 100. Geburtstag der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege EKD. Insgesamt hat sich die Situation des gebauten Erbes in der Schweiz verbessert – weit stärker als es sich deren Gründer 1915 erträumt hatten. Bei näherer Betrachtung jedoch erscheint die Lage des Kulturerbes paradox. Man muss feststellen, dass in der Kulturgüter-Erhaltung seit Beginn des 21. Jahrhunderts eine deutliche Verarmung stattgefunden hat. Gleichzeitig stand das Kulturerbe nie zuvor so sehr im Vordergrund.

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Das nationale Gewissen – Gedanken zu 100 Jahren Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege EKD

Abbruch auf der einen, Aufbruch auf der anderen Seite. Staat, Kantone und Private standen im 19. Jahrhundert vor immensen baulichen Herausforderungen: Die Bauten der öffentlichen Hand, die Industrialisierung und die Erschliessung mit den Eisenbahnen führten zu einem nie dagewesenen Baufieber, aber auch zu einer grossen Leichtigkeit im Abschiednehmen von altüberbrachtem Kulturgut.

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Zeitschrift in Zeitschnitten - Eine kleine Rückschau auf 30 Jahrgänge NIKE-Bulletin

Die NIKE existiert – in ihrer aktuellen Form – seit 27 Jahren. Bereits seit 30 Jahren erscheint das NIKE-Bulletin. Ein Blick auf die Wandlungen der Zeitschrift in diesen drei Jahrzehnten widerspiegelt auch die Entwicklung der NIKE. Sie ist in dieser Zeit kontinuierlich gewachsen und hat ihren Aufgabenbereich erweitert. Manche Heftrubriken, die anfangs noch zentral waren, finden sich mittlerweile nur noch online – dafür aber stets aktuell – auf der Website, andere fanden erst nach und nach Eingang in die Zeitschrift, stellen heute jedoch deren Schwerpunkt dar.

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Geschichte ohne Zeit: Die Schlacht von Marignano und der Streit um die Vergangenheit

Im Streit um die Bedeutung der Schlacht von Marignano geht es um Fakten versus Mythen. Die Historiker berufen sich auf die «Fakten», die es zu respektieren gelte, die Politiker dagegen auf die «Mythen», die für die Identität der Nation ebenso grosse Bedeutung hätten. Dabei gibt es keine rein faktische, politik- und mythenlose Geschichtsschreibung, weil die Historiker ihr Quellenmaterial immer unter bestimmten Gesichtspunkten ihrer Gegenwart auswählen. Es ginge darum, dass die Historiker sich ihrer Motive bewusst sind und jene des Politikers aufdecken, der die Geschichte für seine Politik instrumentalisiert.

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Die stillen Revolutionen der Zeitmessung

Das Beobachten von wiederkehrenden Naturphänomenen ist das früheste Mittel für den Menschen, sich einen Begriff von Zeit anzueignen. Ein einfaches Instrument ist ihm dabei behilflich: die Sonnenuhr. Mit der Klepsydra, die in Ägypten ab dem 16. Jahrhundert v. Chr. belegt ist, kann eine präzise Dauer gemessen werden. Nach dem gleichen Prinzip, dem Auslaufen von Teilchen von einem Behälter in den nächsten, funktioniert die ab dem Mittelaltalter auftretende Sanduhr.

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Eine Stadt macht Uhren – Uhren machen eine Stadt

In den Bergen des Kantons Neuenburg begann man einmal Uhren zu machen. Immer grössere Teile der Bevölkerung arbeiteten deshalb, vor allem im Winter, an Uhrenteilen – schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Bald wurde die Uhrmacherei eine Ganzjahresbeschäftigung. Der Weiler La Chaux-de-Fonds wuchs. Es wurde ein gleichmässiges, rechtwinkliges Strassenraster angelegt: Geordnet und wohl organisiert – wie ein Uhrwerk.

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Sieben starke Sätze zu den Baudenkmälern

Eine zentrale Eigenschaft von Baudenkmälern ist ihr Alter. Darin sind Geschichte, Qualität, Identität oder auch Gemeinschaft enthalten. Oder sind das nur Projektionen? Der Stadtwanderer Benedikt Loderer hat sich Gedanken gemacht über das Verhältnis der Baudenkmäler zu ihrem Alter und hat «sieben starke Sätze» dazu formuliert.

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Zeit und Zeitlichkeit in der computerbasierten Kunst der Schweiz

Überlegungen zur Alterung im Medium der Zeitlosigkeit

Das Digitale ist längst selbst zum Werkzeug und Gegenstand der kulturellen Erhaltung geworden. Zur gestalterischen Ebene der Zeit als Darstellungsgegenstand kommt die Aktualität der Wahrnehmung und die teils retrospektive Reflexion hinzu. Hier soll jedoch die Alterung betrachtet werden, die jenseits der ästhetischen Abfolge digitaler Zeitstile stattfindet.

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Die Lärche, eine Langzeit-Archivarin

Die Dendrochronologie, entdeckt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ist eine Wissenschaft, welche die Analyse der Jahrringe von Bäumen möglich macht. Für den Förster, den Obstbauern und viele Biologen ist es zentral, das Alter gewisser grosser Bäume zu kennen. In der Kategorie der sehr alten Bäume (über 400 Jahre) hält die Lärche (Larix decidula Mill.) den Rekord. Die ältesten bekannten Exemplare sind über tausendjährig, wovon es in Westeuropa noch einige wenige gibt.

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