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NIKE-Bulletin 6/2010

Denkmale unter Druck

Denkmale unter Druck

Der allgegenwärtige Zeitdruck, der sich in den letzten Jahren noch verschärft hat, kann nicht ohne Folgen für Restaurierungsprojekte bleiben. Hinzu kommt Druck von aussen durch den Zwang zu ständigem Wachstum und eine auch durch die Finanzkrise nicht gebremste Planungs- und Baupolitik. Schutzobjekte und Massnahmen, die diesen Zielen im Weg stehen, sind einem immer höheren Druck ausgesetzt, der nicht selten ihre Existenz bedroht.

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«Die Probleme müssen wir gemeinsam lösen»

Die Bundesbeiträge im Bereich Heimatschutz und Denkmalpflege sollen auf 21 Millionen heruntergesetzt werden. Wie soll das Kulturgut damit künftig gepflegt werden? Zum Auftakt der diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals veranstaltete die NIKE zusammen mit dem Architekturforum Bern eine Podiumsdiskussion zum Thema «Denkmale unter Druck».

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Ist kurzfristiges Denken und Handeln in der Denkmalpflege wirtschaftlich?

Das kulturelle Erbe macht die Eigenart einer Gemeinde oder Region aus. Ein nachhaltiger Schutz dieses Erbes bedeutet, es an die nächste Generation weiterzugeben, ohne die Handlungsmöglichkeit der jetzigen Generation übermässig stark einzuschränken. In vielen Fällen lässt sich kulturelles Erbe ohne grosse Kostenfolgen in moderne Nutzungsformen einbinden.

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Erfahrungen des Architekten

Arbeitet man als Architekt mit denkmalpflegerisch relevanten Gebäuden, so ist Erfahrung ein zentrales Element: Die Erfahrungen aus früheren, ähnlichen Projekten bilden die Voraussetzung für das Gelingen der Bauaufgabe. Beim Bauen im Bestand erfolgt zunächst eine Analyse. Ihr Ziel ist es, das Gebäude kennen zu lernen.

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Wie steht es um die historischen Gärten und Anlagen in der Schweiz?

Gegenwärtig erlebt der historische Garten in der Schweiz eine Renaissance. Beweis dafür waren die Europäischen Tage des Denkmals 2006, die mit dem Thema «Gratenräume – Gartenträume» einen Besucherrekord erzielten. Seit 1993 existiert bei ICOMOS Schweiz eine Fachgruppe Gartendenkmalpflege und das grosse, 1995 von ihr in Angriff genommene, Projekt der listenmässigen Erfassung der historischen Gärten und Anlagen in der Schweiz, steht vor dem Abschluss. Trotzdem gibt es Probleme.

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Die Archäologie in der Schweiz: Stand und Herausforderungen

Die schweizerische Archäologie war vom Anfang an ein Kind des ökonomischen Strukturwandels. Sie ist tatsächlich in den meisten Kantonen aufgebaut als Antwort auf die Verbreitung des Autobahnnetzes oder stand in Zusammenhang mit der Stadtentwicklung der 60er-Jahre. Die damaligen Strukturen entsprachen den Bedürfnissen einer «Notgrabungs-Archäologie», basierend hauptsächlich auf einer starken Ausgrabungstätigkeit.

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Rhetorik der Denkmalpflege oder: Das letzte Argument

Die aktuelle «Tagesordnung der Geschichte» kennt fast ausschliesslich nur noch ein Leitsystem: Ökonomie. Mangelnde Rhetorik, scheint dabei derzeit eins der Hauptprobleme der Denkmalpflege zu sein. Sie läuft Gefahr ihr eigenes Wertesystem zu verleugnen, um sich ökonomisch zu legitimieren. Die Frage wozu Denkmalpflege? wurde argumentativ – also mit rhetorischen Mitteln – immer wieder neu beantwortet.

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Denkmalbild und Denkmalwirklichkeit

Angesichts der schönen neuen «Denkmalwelten», wie sie in Deutschland rund um die Dresdner Frauenkirche seit einigen Jahren entstehen, sind folgende Thesen zu Denkmalbild und Denkmalwirklichkeit entstanden: 1. Die Bildwirkung von Denkmalen – aber auch vermeintlichen Denkmalen –
prägt zunehmend die Wahrnehmung historischer Bauten und ganzer Städte.
2. Die Dominanz dieser Bilder geht mit einer verringerten Wertschätzung des Denkmals als Dokument einher.

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