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Austausch - Einfluss | Echanges - Influences | Scambio - Influenza | Barat – Influenza

Die 22. Ausgabe der Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz fand am 12. und 13. September 2015 zum Thema «Austausch - Einfluss» statt. 50'000 Interessierte besuchten Veranstaltungen an über 300 Orten in der ganzen Schweiz.

Das Programm der Europäischen Tage des Denkmals 2015 finden Sie hier.

Betrachtet man Kultur aus dem Blickwinkel des Austauschs, präsentiert sie sich als schillerndes Kaleidoskop verschiedenster Einflüsse und Impulse. Mit Waren gelangten stets auch Wissen und Personen in andere Kulturkreise und gaben dort wesentliche Anstösse für gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen. In diesem Sinne umfasst Austausch viel mehr als den blossen Handel mit materiellen Gütern. Austausch hinterlässt Spuren in allen Lebensbereichen. Gerade Kulturgüter sind sehr stark geprägt von neuen Ideen, in ihnen verbinden sich fremde Stile sowie unterschiedlichste Techniken und Materialien. An Denkmälern wird eindrücklich sichtbar, dass die eigene Kultur immer auch eine Kultur des Anderen ist.

In der Schweiz hat die Einwanderung der Hugenotten zur Entwicklung der Uhren- und Seidenbandindustrie geführt. Die Binnenwanderungen der Walser haben ganze Alpentäler geprägt. Reisläufer sind in zahlreiche Länder ausgezogen und haben ihre Erfahrungen und Reichtümer nach Hause gebracht und den italienischen Arbeitern verdankt die Schweiz nicht nur grosse Infrastrukturbauten, sondern auch Spaghetti und Pizza, die heute zu unserem alltäglichen Speiseplan gehören.

Von Austausch zeugen auch Infrastrukturen wie Zollstationen, Handelswege, Passstrassen, Eisenbahn oder Poststationen. Die St. Galler Stickerei-Manufakturen und der Glarner Textildruck gingen in einer globalen Textilwirtschaft auf, Schweizer Schokolade gilt als Exportprodukt par excellence, auch das Chalet hat seinen Siegeszug in vielen Ländern angetreten. Tessiner Barockarchitekten haben in zahlreichen europäischen Städten gewirkt und umgekehrt lassen sich an vielen Denkmälern in der Schweiz fremde Stile feststellen – man denke etwa an die Bauten des Historismus.
Der Mensch ist ein Wesen, das den Austausch pflegt. Ausgehend von dieser Feststellung wollen die Europäischen Tage des Denkmals 2015 die zahlreichen Einflüsse des «Fremden» in unserem Kulturerbe entdecken und der Frage nachgehen, wo Schweizerisches andernorts seine Spuren hinterlassen hat.

Unterstützt wurden die Europäischen Tage des Denkmals 2015 mit namhaften Beiträgen durch:

 Die NIKE dankt ihren offiziellen Partnern für die Zusammenarbeit:

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