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Atelier- und Künstlernachlässe

Wichtige Zeugen der Schweizer Glaskunst

Für die meisten Menschen besteht das Kulturerbe der Glaskunst aus Kirchenfenstern, sowie aus bemalten Scheiben in Museen und anderen Institutionen. Glasmalerei ist aber das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Künstler, Glasmaler und Auftraggeberschaft. Die Dokumente, die während dieser Zusammenarbeit entstehen, sind die einzigen Zeugnisse des schöpferischen Prozesses und bilden damit unersetzbare Quellen für technische und künstlerische Untersuchungen. Sie sind Dokumentation von früheren Zuständen der Glasmalereien oder alter Restaurierungen und stellen somit wichtige Dokumente dar, um künftige Eingrisse oder Konservierungen zu stützen.

Die graphischen Bestände von Vitrocentre und Vitromusée Romont enthalten über 10 000 Werke (Skizzen, Modelle, Kartons von Glasmalereien sowie ikonographische Bestände) von Künstlern aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland. Bis anhin wurden diese Sammlungen in Datenbaken erfasst, auf die nicht öffentlich zugegriffen werden konnte. Es ist jedoch vorgesehen, sie online zu stellen. Dieses Projekt hat einerseits das Ziel, den Forschenden erleichterte Möglichkeiten des Quellenzugriffs zur Verfügung zu stellen, andererseits soll es damit einem breiteren Publikum möglich werden das glaskünstlerische Erbe der Schweiz zu erschliessen. Diese grossangelegte Massnahme erfolgt im Zug der Hauptaufgabe der beiden Institutionen: der Erhaltung und der Inwertsetzung des Erbes der Glasmalerei der Schweiz.

Bild: Vitrocentre Romont

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