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Bulletin 3/2016


«Delightful Horror»: Die Erhabenheit der Alpen und der frühe Fremdenverkehr

2016 sind es zweihundert Jahre her, seit Lord Byron, zusammen mit John Cam Hobhouse, über die Grosse Scheidegg ins Rosenlaui gewandert ist. Es war ein mieser Sommer, denn der indonesische Vulkan Tambora war ein Jahr zuvor ausgebrochen und bescherte Europa schlechtes Wetter, Missernten, aber auch phänomenale Sonnenuntergänge. Zum Jubiläum der Wanderung zeichnet Julia Hausammann die Entdeckung der Alpen nach.

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Eine Region pflegt ihr Kulturerbe – eine Erfolgsstory

Regionales Kulturerbe zu pflegen ist eine Aufgabe, welche schweizweit auf den Agenden zahlreicher Organisationen, Institutionen und kantonaler Ämter steht. Wie aber können – neben Sammlungen kulturhistorischer Museen, denkmalpflegerisch geschützten Gebäuden und archäologischen Stätten – die regionalen Traditionen und das lokale Brauchtum erhalten, gepflegt und vermittelt werden? Zur Beantwortung dieser Frage wurden in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Tagungen organisiert und etliche Bücher publiziert. Im Zürcher Oberland hat es eine zivilgesellschaftliche Initiative beispielhaft geschafft, das Bewusstsein für das regionale Kulturerbe zu stärken und in der Politik breit zu verankern.

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«Varlins Wandbild» – ein Dokumentarfilm

1959 wirft der Zürcher Künstler Varlin (1900–1977) mit kühnem Pinselstrich ein raumfüllendes Bild an die Nordostwand seines Ateliers am Zürcher Neumarkt, den «Friedhof von Almuñécar». 1972 verlässt Varlin das Atelier, es wird weitervermietet, das Bild kommt hinter eine Novopanwand. Nach 40 Jahren – 2013 – wird es wiederentdeckt, am 17. August öffentlich gezeigt, anschliessend restauratorisch sorgfältig gesichert und nach kurzer Zeit erneut hinter einer Wand geborgen. Ein Dokumentarfilm nutzt die kurze Zeit der Enthüllung: Zeitzeugen kommen zu Wort, die mit Varlin befreundet waren, ihn in seinem Atelier besuchten und fotografierten oder auch eine Zeitlang hier wohnten. Varlins Wandbild wird so zum Zeitdokument und zum Schlüssel für eine Lebenswelt und ein Künstlerleben, das ohne diesen Film vergessen gegangen wäre. Das Wandbild ist nur mittels des Films zugänglich, da sich das Original hinter einer Wand befindet.

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