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Bulletin 6/2014

Die dauerhafte Seite der Stadt

Die Digitalisierung wird – gerade im Feld des Kulturerbes – allenthalben als Bedrohung erlebt. Die rasch zunehmenden virtuellen Realitäten scheinen das tatsächlich Existierende zu marginalisieren oder gar obsolet werden zu lassen. Der Architekt und Architekturhistoriker Vittorio Magnago Lampugnani nimmt dabei einen anderen Blickwinkel ein.

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«Big Data» – Bedrohung oder Chance für das Kulturerbe?

Big Data bezeichnet das Verfahren, kleine und kleinste Daten über eine grosse Menge von Objekten und deren Aktivitäten möglichst komplett zu erfassen und zu speichern, um aufgrund gewisser Fragestellungen individuelle Verhaltensweisen zu bestimmen und Voraussagen über ihr zukünftiges Verhalten zu machen. Dafür müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: 1. Die Speichertechnologie muss in der Lage sein, riesige Datenmengen im mehrstelligen Petabyte-Bereich (1 Petabyte = 1000 Terabyte = 1 000 000 Gigabyte) effizient und schnell zugreifbar zu speichern. Dies ist heute mit modernen Festplatten und vernetzten Speichersystemen gegeben. 2. Es braucht Analyseverfahren, die auf riesige Datenmengen angewendet werden können.

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Digitalisierung als Chance

Die meisten Museen haben eine Internet-Präsenz, eine ganze Reihe versucht, ihre Besucher über die sozialen Medien an sich zu binden, viele inventarisieren ihre Werke auch Datenbank-gestützt und präsentieren die Daten einschliesslich Reproduktion dieser Werke im Internet. Trotzdem bleibt im Museum das Bewusstsein von der Überlegenheit des Originals vorherrschend. In einem intelligent gestalteten Verhältnis zum Original kann die Reproduktion aber einen substanziellen Beitrag zur Vermittlungsleistung liefern. Sie kann aus dem staunenden einen mitgestaltenden Betrachter machen, aus dem eher rezeptiv agierenden einen produktiv tätigen.

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Zur Digitalisierung von Kulturerbe – immer wichtiger, immer schwieriger

Die Digitalisierung verändert die Kulturpflege. Digitalisierten Kulturgütern eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten in den Bereichen ihrer Zugänglichkeit und Vermittlung. Die neuen Informationstechnologien werden zu einer Demokratisierung unseres Wissens im Kulturbereich führen.

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0 Die lange Reise von A nach D – vom digital unterstützten Analogmedium zur postdigitalen Gegenwart

Seit dem Hypertext und den interaktiven Multimedien, namentlich ihrer Präsenz im Internet, hat sich das Augenmerk der Kulturgut-Erhaltung auf eine neue Klasse von Daten gerichtet: die genuin digitalen. Sie sind nicht mehr bloss Resultat der Digitalisierung eines an sich analogen Mediums, sondern mehr und mehr komplexe und komplizierte Hybride, die zwar sehr oft Reste der analogen Welt enthalten, deren Verknüpfung und Einbettung jedoch nicht von einem Autor festgelegt sind und die auch variabel bleiben. Genuin digitale Daten sollten daher stärker nach dem Grad ihrer Komplexität und der Einbettung in Datenfelder, ihrem Grad der Interaktivität und Interdependenz von System- und Programmumgebungen bewertet werden.

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Die Digitalisierung der Archäologie – Chancen und Herausforderungen

Der Einsatz digitaler Technologien ist in der Archäologie mittlerweile selbstverständlich. Im Hinblick auf den Zeit- und Kostendruck auf Grabungen, auf die zum Teil beträchtlichen Datenmengen oder den Visualisierungsbedarf erscheinen sie geradezu prädestiniert für das Fach.

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Digitale Anwendungen in der Archäologie

Digitale Anwendungen in der Archäologie finden sich sowohl bei Datenerfassung als auch Datenbearbeitung und -publikation. Die Befunde werden in ein CAD-System aufgenommen, worin sie als dreidimensionale Linien und Flächen erscheinen. Die Beschreibung der Befunde erfolgt vor Ort in einem Datenbanksystem. Nach Beendigung der Untersuchung lassen sich die Datensätze einfach mit der zentralen Datenbank synchronisieren und stehen dann allen Nutzenden zur Verfügung. Sowohl die Objekte im CAD als auch die Einträge der Datenbank verfügen über Schlüsselfelder. Mittels identischer Werte in diesen Feldern lassen sich die CAD-Objekte und die Informationen der Datenbank verknüpfen.

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