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NIKE-Bulletin 1-2/2012

Stein und Beton


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Steinbrüche und deren Inventarisierung in der Schweiz

Ein systematischer Abbau von Stein zu Bauzwecken wurde in der Schweiz zur Römerzeit eingeführt und setzte sich bis zum Höhepunkt Anfang des 20. Jahrhunderts und in geringerem Umfang bis zum heutigen Tage fort. Mit der steigenden Nachfrage nach Bausteinen stieg auch die Nachfrage nach Inventaren zu den nutzbaren Festgesteinen. Während früher in erster Linie die Industrie an diesen Werken interessiert war, sind heute auch andere Akteure an Steinbruch-Daten interessiert.

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Urbane Geologie oder das Gedächtnis der Steine

Die Steine, aus welchen unsere Städte gebaut sind, erzählen auf ihre Weise von der Geschichte der Erde. In den Sockeln der ältesten Bauten der Stadt Freiburg findet man nicht selten Kalktuff. Dieses Gestein hat sich vor rund 10 000 Jahren in wäldlichen Umgebungen gebildet, an einer kalkhaltigen Quelle, wo der im Wasser enthaltene Kalk sich allmählich auf Moosen und toten Blättern abgelagert hat.

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Freiburger Steinskulpturen des 16. Jahrhunderts

Die Freiburger Skulptur des 16. Jahrhunderts gehört mit ca. 450 Werken zu den grössten zusammenhängenden Ensembles dieser Art in Europa. Vier der fünf damals in Freiburg aktiven Bildhauer – nämlich Hans Gieng, Hans Geiler, Martin Gramp und der Meister der grossen Nasen – lieferten mit ihren Werkstätten neben Holzbildwerken auch solche in Stein.

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Die globalisierte Luzerner Steinzeit – Steine als Handelsware

Bereits für die Menschen der Alt- und Mittelsteinzeit im Gebiet der heutigen Schweiz belegen Funde (vorwiegend Schmuckstücke), dass weiträumige Verbindungen bestanden haben müssen: Bernsteinstücke stammen nachweislich aus dem Ostseegebiet, kleine Figuren und Perlen aus Gagat vermutlich aus Süddeutschland. Zwischen etwa 9000 und 5500 v. Chr. waren hier offenbar Schmuckanhänger aus Meeresschnecken vom Mittelmeer gross in Mode.

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Echter Stein oder falscher Stein?

Es ist interessant zu beobachten, welches Verhältnis in der Architektur, zwischen der Verwendung «echter» Materialien und ihren Imitationen besteht. Dabei ist Imitation ein (zu) beschränkter Begriff: Bisweilen war das Ziel von Künstlern und Kunsthandwerkern nicht bloss, sich der Realität so weit als möglich anzunähern, sondern gar über die Wirklichkeit  hinauszugehen.

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Burgen und Ruinen – nicht «betonniert»

Nachdem es ursprünglich als materielle Unvereinbarkeit angesehen wurde, beschränkte man das Zusammengehen von Mauerwerk aus Naturstein mit Beton zunächst darauf, dass man auf letzteren zurückgriff – so diskret wie möglich –um die Erhaltung des ersteren zu sichern. Es waren dann die Kunstbauten der Ingenieure, die dem armierten Beton die ersten Lorbeeren eintrugen.

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Unbekannte Schweizer Betonarchitektur

Beton ist mutmasslich der weltweit wichtigste Baustoff des 20. Jahrhunderts. In der Schweiz gedieh die Zementfabrikation früh zu einem bedeutenden Industriezweig. 1833 begann Karl Herosé im Aargau Romanzement herzustellen. Dank den relativ umfangreichen Kalksteinvorkommen in der Schweiz gewann die Zement- und Betonindustrie hierzulande im Verlauf des 20. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung.

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Vom Fugenbild zur Betonkosmetik

Die Spuren der Schalung und die porös rauen Oberflächen gehören seit den 1960er-Jahren zu den Kennzeichen zeitgemässer Betonarchitektur. Beton ist vielen Einwirkungen ausgesetzt und bedarf des Schutzes. Zu den Alterungserscheinungen von Beton gehören die Karbonatisierung von Betonoberflächen durch Feuchtigkeit und damit verbunden die Korrosion von Armierungen und Abplatzungen.

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4 Beispiele für den unterschiedlichen Umgang mit Kunstwerken und Denkmalen aus Stein und Beton

Wenn frisch abgebundener Beton von seiner Schalung befreit wird, weist die Oberfläche eine dünne, hellgrau erscheinende und meist gleichmässige Zementhaut auf. Durch die Bewitterung und die damit verursachten Anlöseprozesse wird diese Haut mehr oder weniger reduziert. Dadurch wird das Erscheinungsbild dunkler und die Oberflächenstruktur körnig. Eine allgemein gültige Strategie für den Umgang mit der Materialität von Kunstdenkmälern bei deren Restaurierung gibt es nicht.

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