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NIKE-Bulletin 1-2/2010

Am Lebensweg

Kulturgut auf Schritt und Tritt

«Kulturgut am Lebensweg» – das ist weit mehr als die Bauten, die man damit in Verbindung bringt. Kirchen, Schulen, Krankenhäuser markieren wohl Zeitabschnitte oder bestimmte Ereignisse im Laufe eines Lebens, eigentlich aber finden sich im gewöhnlichen Alltag zahlreiche Kultur-Objekte, die einen auf Schritt und Tritt begleiten – nicht selten seit der Kindheit.

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Feste: Rhythmus des Lebens

Das Fest hat verschiedene Funktionen. Es gliedert zuerst einmal unseren Lebenslauf. Von der Geburt bis zur Beerdigung werden die wichtigen Einschnitte des Lebens, in denen wir einen anderen Status erhalten, mit Feiern und Festen begangen. Diese Feste versichern uns auch jedes Mal der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, sei diese religiös, familiär, altersbezogen oder sozial, und definieren den Rahmen, in dem wir leben.

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Tempus fugit...

Unablässig sind wir der Zeit unterworfen, gleichzeitig offenkundig und ungreifbar. Die mechanische Uhr steht unter den grossen Erfindungen der europäischen Geschichte auf gleicher Höhe wie der Buchdruck: Ihre Auswirkungen auf kulturelle Werte, politische Organisation oder Persönlichkeit waren revolutionär. Die Wissenschaft erarbeitet Zeitkonzepte als differenzierte Definitionen von der Universal- bis zur Relativzeit.

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Schulhausbauten

Das Schulhaus muss mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen: Es soll den Rahmen für das Lernen bieten, den Anforderungen an Hygiene und Belichtung genügen und nicht zuletzt Bedürfnisse der Repräsentation befriedigen. Schulhausbauten sind in all diesen Aspekten stets Spiegelbilder ihrer Zeit. Im Lauf des 19. Jahrhunderts etabliert sich die Schule als neues Bauthema.

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Ein Monument aus Spitze

Mode ist Schein, doch sind die Stoffe von besonderer Qualität oder nahmen die einstigen Träger und Trägerinnen der überlieferten Kleidung eine spezielle Funktion ein, können diese Textilien Zeugnis einer kulturellen Entwicklung ablegen und Aufschluss geben über ihre Epoche. Das Textilmuseum St. Gallen bewahrt ein solches Kleid auf. Dabei soll es sich um ein Ballkleid der Kaiserin Eugénie (1826–1920) handeln.

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Beiseite geschafft

Die sogenannten Kulturschichten, die bei archäologischen Ausgrabungen freigelegt, dokumentiert und abgetragen werden, haben sich durch Akkumulation von herbeigeführtem Material (z.B. Kies), vor Ort verrotteten Bauteilen, deponiertem und ausplaniertem Altmaterial und vor allem auch Abfällen der unterschiedlichsten Art gebildet. In einer grossen römischen Stadt wie Augusta Raurica gab es offenbar eine Kehrichtabfuhr.

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Die Kontrolle des Eintritts ins Erwachsenenalter

Der Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein war oder ist in vielen Gesellschaften noch immer Gegenstand spezieller sozialer Einbindungen. In Jura und Berner Jura wurden die jungen Männer innerhalb von Knabengesellschaften auf ihre künftigen Aufgaben als Erwachsene vorbereitet. In der Regel waren die Kommunion (16 Jahre) oder die Einberufung (18 Jahre) der Zeitpunkt, da man in eine solche Bruderschaft eintreten durfte.

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Möbel

Der Berner Autor Guy Krneta sagt, es sei das Befremden übers Bekannte, das ihn umtreibe. Seine Betrachtungen lassen das vermeintlich Vertraute denn auch in ungewohntem Licht erscheinen.

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