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Die Lösung steckt im Bauwerk

Die energetische Ertüchtigung von Bauten der 1950er/60er-Jahre

Zwei Vorträge, organisiert von der NIKE, dem Berner Architekturforum und dem SIA Schweiz im Kornhausforum Bern.

Franz Graf, Architekt und Professor an der Ecole polytéchnique fédérale Lausanne EPFL und die Architektin Giulia Marino stellten ihre Studie und Eingriffsstrategie für die Cité du Lignon in Vernier (GE) vor, während Stanislas Rück, Architekt und Denkmalpfleger des Kantons Freiburg, über mögliche Sanierungsansätze beim Rathaus von Romont (FR) sprach. Die anschliessende Diskussion wurde von Claudia Schwalfenberg vom sia Schweiz moderiert.

Welches die Situation ist, wenn die Bevölkerung einen Bau nicht mag, kann am Beispiel des Rathauses in Romont (FR) gezeigt werden. Das Rathaus wurde 1955 erbaut, nachdem sein Vorgänger aus dem 18. Jahrhundert durch einen Brand zerstört worden war. Das Gebäude besteht aus einem Sichtbetonskelett, welches mit Betonelementen ausgefacht wurde. In seinem architektonischen Ausdruck positioniert es sich zwischen Auguste Perret und Le Corbusier; dies ist Ausdruck der Ansätze der beiden beteiligten Architekten, Fernand Dumas (1892–1956) und seines Sohnes Pierre. Bereits im Lauf der vergangenen Jahre veränderte sich das Gebäude schleichend: Es wurden neue Storen montiert, ein Lift eingebaut, die Sockelzone wurde umgestaltet etc. Mittlerweile leidet der Bau unter Feuchtigkeit, die Fenster sind undicht, es gibt Kältebrücken – das Rathaus muss energetisch saniert werden. Auch hier bildet eine gründliche Untersuchung des Gebäudes die Grundlage für jegliche weiteren Massnahmen.

Bild: BGE - Centre d'iconographie genèvoise, Fonds Jaeger

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