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2011

Uster

Der Schlosswein und der «Usterapfel»

© Stadtarchiv Uster und Paul–Kläui–bibliothek

Seit mehr als 25 Jahren gedeihen am Südhang des Schlossbergs in Uster Reben. Die Bodenstruktur, das ausgeglichene Klima und die fachmännische Bearbeitung bieten die Grundlagen für beste Qualität.


Seit Januar 2002 wird der Rebberg in der zweiten Generation durch die eidg. dipl. Winzermeisterin Eveline Heusser betreut.


Der höher gelegene Teil des Rebbergs besteht aus lehmigem Sandboden mit einer gesunden Humusschicht. Im unteren Teil besteht der Grund aus Nagelfluh – ebenfalls bedeckt mit gutem Humus.


Die schonende Humusbewirtschaftung schafft die Grundlage für einen gesunden, fruchtbaren, natürlichen und stressfreien Boden.


Bereits 1750 soll der «Usterapfel» von einem Herrn Blatter von der Burg in Uster, der als Offizier in den Niederlanden gedient hatte, eingeführt worden sein, weshalb man ihn anfänglich «Blatterapfel» nannte. Er wurde dann in der Gegend um Uster vermehrt und gehandelt, so dass er bald unter dem Namen «Usterapfel» bekannt wurde.

Der Baum gedeiht fast überall, am besten jedoch in sonniger Lage und in nahrhaftem Lehmboden bis auf knapp 700 m ü. M. Die Blüten öffnen sich spät und sind nicht witterungsempfindlich.


Die Früchte reifen im September und halten sich höchstens bis Neujahr.

Man genoss den «Usterapfel» meistens gekocht als Beilage zusammen mit Fleisch, aber auch zum Nachtisch oder gedörrt.


Synonyme: «Zitrönler», «Ankebälleli», «Chridebüchsler» und «Goldapfel» sind überlieferte Namen für den «Usterapfel».

14.9. | 12 Uhr

Bus 814 ab Bahnhof Uster bis Haltestelle «Burgstrasse»

Führung durch Hansjörg Egli, Landwirt

Kulturgemeinschaft Uster, Ressort Reisen

Guldisloostrasse 24

8620 Wetzikon

Tel. 043 497 04 07

claudia.fischer[at]hispeed[dot]ch


Kontaktperson: Claudia Fischer-Karrer, lic. phil. I, Historikerin/Kunsthistorikerin

1 Stunde

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