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2011

Basel

Erlacherhof

© Basler Denkmalpflege, Erik Schmidt

Das stattliche Anwesen zwischen St. Johanns-Vorstadt und Spitalstrasse, bis vor kurzem Sitz der letzten traditionsreichen Basler Bandfabrik Senn & Co., umfasst mehrere historische Bauten: den im Kern spätmittelalterlichen, klassizistisch überformten Erlacherhof (Nr. 17), das spätgotische Haus «zum Christoffel» (Nr. 15), Flügelbauten aus dem 18./19. Jh. und einen imposanten historistischen Gewerbebau von 1895 (Spitalstr. 12).

 

 

 

Die weitläufige Anlage wurde 2003/2004 sorgfältig restauriert, durch Um- und Neubauten ergänzt sowie einem eindrucksvollen Spektrum kreativer und kultureller Nutzungen zugeführt. Die Gebäude beherbergen Architekturbüros, Ateliers von Designern, Gestaltern, Typographen, die Fachhochschule beider Basel (Abteilung Innenarchitektur) sowie das Studio Basel der ETH.

 

 

 

Bereits zu jener Zeit, als die Vorderhäuser ihre noch heute bestimmende Gestalt erhielten, war hier der Sitz eines berühmten künstlerischen Unternehmens. Der vielgereiste Kupferstecher, Verleger und Kunsthändler Christian von Mechel (1737-1817) bezog 1767 das Haus «zum Christoffel», wo ihn Goethe 1775 und 1779 besuchte, und wechselte 1784 in den Erlacherhof. Beide Häuser enthalten wertvolle Intérieurs, die teils auf Mechel, teils auf die Epoche der Seidenbandfabrikation (ab 1817) zurückgehen.

10.9.2005

um 10, 11, 14 und 15 Uhr

Basler Denkmalpflege

 

Unterer Rheinweg 26

 

4058 Basel

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