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Europäische Tage des Denkmals 2022


Medienmitteilung vom 11. September 2022

Lebendige Freizeitstätten begeistern das Publikum an den Europäischen Tagen des Denkmals 2022

Am Sonntag, 11. September sind die 29. Europäischen Tage des Denkmals 2022 zu Ende gegangen. Mehr als 45’000 Personen haben unter dem Thema «Freizeit – Temps libre – Tempo libero – Temps liber» schweizweit am lebendigen Kulturerbe teilgenommen. Das grosse Interesse an den 350 kostenlosen Veranstaltungen verdeutlicht die Begeisterung des Publikums für das Kulturerbe.

Die Europäischen Tage des Denkmals 2022 richteten das Scheinwerferlicht auf bedeutungsvolle Orte vergangener und gegenwärtiger Freizeitstätten. Sie waren auch dieses Jahr sehr beliebt. Die rund 45’000 Besucherinnen und Besucher verteilten sich auf über 350 Veranstaltungsorte in 26 Kantonen und Liechtenstein. Davon entfielen etwas mehr als die Hälfte auf die Romandie. In den Führungen, Spaziergängen, Ateliers und Gesprächsrunden widerspiegelt sich die Faszination am kulturellen Erbe und dessen Lebendigkeit deutlich. 

Begeistertes Publikum 

Insbesondere der Kanton und die Stadt Genf beeindruckten das Publikum. Sie legten mit einem neuen Konzept den Fokus der Denkmaltage auf partizipative Veranstaltungen und banden das Publikum nicht als Gast, sondern als Partner in die Gestaltung der Veranstaltungen ein. So konnten zum Beispiel die Besuchenden in Genf dieses Jahr in klassischen Führungen im «Village du Soir» ins Dayclubbing, mit dem Kajak auf der Rhône paddeln, in exklusiver Umgebung Fussball spielen oder auf der Place Neuve brunchen. Genf verzeichnet mit dieser kompletten Neuausrichtung ihrer Veranstaltungen einen beeindruckenden Erfolg. Mit über 13 000 Personen nahmen in Genf doppelt so viele Menschen wie in den Vorjahren an den Denkmaltagen teil.

Publikumsmagnete

Im Fokus der Denkmaltage 2022 stand der Brückenschlag zwischen dem baukulturellen Erbe und dessen alltäglicher Nutzung in Gegenwart und Vergangenheit. Besondere Anziehungskraft übten daher die zahlreichen Freizeitstätten aus, die alltäglich genutzt werden: 
In Wengen (BE) haben Expert:innen die Besuchenden in einem Rundgang in die lebendige Historie verschiedener Kultur- und Sportanlagen eingeführt. Bulle (FR) hat das Publikum die lokale Vergangenheit des Kinos miterleben lassen und in Lausanne (VD) erhielten die Besucher:innen Einblick in die Restaurierung des Cinéma Capitols; an 333.33 Metern Sportgeschichte haben die Interessierten in Zürich (ZH) auf der Rennbahn Oerlikon – einem wichtigen Zeitzeugen der Sportarchitektur – partizipiert; in Fribourg (FR) in den Bains de la Motta und an vielen weiteren Orten der ganzen Schweiz – z. B. in Vulpera (GR) im Strandbad in den Bergen, im Mineralbad Rigi Kaltbad (LU) in den Bains de Géronde in Sierre (VS), der Bretterbadi in Wädenswil (ZH), dem Freibad Letzigraben in Zürich (ZH) oder im unter Schutz gestellten Schwimmbad Aarburg (AG) – sind die Teilnehmenden in die Vergangenheit zahlreicher Bäder eingetaucht.

 

Für Fragen, Informationen und Kontakte zu Ihrer Region:

Maria Christoffel, Kampagnenleitung Europäische Tage des Denkmals,
maria.christoffel[at]nike-kulturerbe[dot]ch, 078 662 45 36.
 

Bildmaterial finden Sie unter:
www.nike-kulturerbe.ch/de/medien/denkmaltage/bilder

 

Breite Unterstützung der 29. Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz

Die Kulturerbe-Kampagne ist ein kulturelles Engagement des Europarates. Unterstützt wird die Initiative durch die Europäische Union. Dementsprechend finden die Denkmaltage in 50 europäischen Ländern statt. Europaweit nehmen bis zu 20 Millionen Menschen am Anlass teil. Am Schweizer Programm sind die Fachstellen für Denkmalpflege und Archäologie sowie zahlreiche weitere im Bereich Kulturerbe engagierte Institutionen und Private beteiligt. Die Denkmaltage in der Schweiz stehen unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset.

Finanzpartner: Finanziell unterstützt werden die Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz dank der Beiträge des Bundesamts für Kultur BAK, der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW, der Curti-Stiftung, der GVB Kulturstiftung, der P. Herzog-Stiftung und der UBS-Kulturstiftung.

Kooperationspartner: der Bund Schweizer Architektinnen und Architekten BSA, der Bund Schweizer Landschaftarchitekten und Landschaftarchitektinnen BSLA, die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, der Verband historischer Eisenbahnen Schweiz HECH, die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD, die Konferenz Schweizerischer Kantonsarchäologen und Kantonsarchäologinnen KSKA, der Verein zur Erhaltung der audiovisuellen Kulturgüter Memoriav, Denkmalpflege SBB, der Schweizer Heimatschutz, der Schweizer IngenieurInnen- und ArchitektInnen-Verein SIA, der Schweizerische Verband für Konservierung und Restaurierung SKR, Swiss Historic Hotels und die Schweizerische UNESCO-Kommission.

SponsorenFontana & Fontana AG und die Keimfarben AG


Medienmitteilung vom 22. August 2022

Mehr als eine Kulisse: Lebendige Orte der Freizeit

Die Europäischen Tage des Denkmals vom 10. und 11. September 2022 beleuchten historisch bedeutende Stätten der Kunst, der Erholung und des Sports, in denen wir unsere Freizeit verbringen. Das diesjährige Motto lautet «Freizeit- Temps libre – Tempo libero –Temps liber».

An heissen Tagen reiht sich im Freibad Letzigraben in Zürich Tuch an Tuch. Das Bad ist beliebt und für viele ein Ort der Begegnung und Erholung. Gleichzeitig ist es mehr: Das Volksbad im Letzigraben ist eine historische Kulturstätte. Es ist der wichtigste noch erhaltene Bau des Architekten Max Frisch. Die luftig-leichten Gebäude und filigranen Holzkonstruktionen fügen sich elegant ins Gelände ein und präsentieren sich als harmonische Oase. Zahlreiche Freizeitstätten in der Schweiz, die wir tagaus tagein nutzen, sind historisch bedeutend: das Freibad in Vulpera oder die «Bains de la Motta» in Freiburg aber auch das Stadion Frontenex in Genf oder die Sportanlage in Wengen. Die Denkmaltage 2022 zeigen eine Auswahl.

Auf Streifzügen durch die Freizeitoasen

Im September finden in der ganzen Schweiz Führungen, Spaziergänge, Ateliers oder Gespräche anlässlich der Europäischen Tagen des Denkmals statt. Bewohnerinnen, Enthusiasten, Fachpersonen und Neugierige sind zu Streifzügen durch die Zeiten eingeladen: Hin zu Orten der Kunst, der Erholung und des Sports. Von römischen und vorindustriellen Freizeitstätten wie Bädern und Theatern, zum Kurhotel der Belle Epoque, zur ersten Sporthalle, zum Clublokal oder Museum des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Zu Fuss auf Pilgerwegen, in der Seilbahn oder mit dem Dampfschiff. Viele Sport- und Kunststätten sind als Teil unseres Kulturerbes nicht nur Kulisse, sondern wir nutzen sie nach wie vor tagaus tagein.

Fragen, die bewegen

Die Denkmaltage greifen auch Fragen auf, die heute die Gemüter bewegen: Was passiert mit dem leeren Kinosaal, wozu dient die alte Seilbahnstation und wie soll das baufällige Hallenbad saniert werden? Kann das ehemalige Bahnhofsgebäude zu einem Fitnessraum oder die ausgediente Turnhalle zu einem Konzertsaal umgebaut werden? Manchmal zeigt sich der historische und gesellschaftliche Wert einer Stätte erst dann, wenn sie schliesst. Während der Pandemie Covid-19 verzichteten wir zeitweise auf diese Erholungsräume. Studien zum Kulturverhalten der Menschen während der Pandemie zeigen, dass die Menschen das kulturelle Erbe vermehrt schätzen lernten. Das Freizeitverhalten der Menschen wandelt sich. So auch die Anforderungen an die Orte, an denen wir Sport treiben und Kunst erleben.

Den Überblick über die schützenswerten Bäder, Museen aber auch Bahnhöfe und Seilbahnen in der Schweiz bieten die Inventarlisten. Oft sind es Ehrenamtliche der Mitgliederverbände der Nationalen Informationsstelle zum Kulturerbe, die im Hintergrund in minutiöser Arbeit diese Informationen zusammentragen. Das Bundesamt für Kultur überarbeitet die Inventare in Abständen von rund zehn Jahren. Letzes Jahr wurde das überarbeitete «Verzeichnis der Denkmäler, Ensembles und archäologischen Stätten von nationaler Bedeutung» veröffentlicht.

Persönliche Highlights rechtzeitig zusammenstellen

Die Veranstaltungen führen Gross und Klein an Orte, die die Zeiten überdauert haben und wo schon die Römer gebadet, getanzt und gelacht haben. Die Veranstaltungen sind beliebt. Wer sich seinen Platz sichern will, sollte sich mancherorts bereits im Sommer anmelden. Ausführliche und aktuelle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Anmeldebedingungen finden sich unter www.hereinspaziert.ch, auf Facebook und im Newsletter. Ebenso kann das kostenlose Programmheft bei der Nationalen Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE bestellt werden.

 

Für Fragen, Informationen und Kontakte zu Ihrer Region:

Maria Christoffel, Kampagnenleitung Europäische Tage des Denkmals,
maria.christoffel[at]nike-kulturerbe[dot]ch, 078 662 45 36.
 

Die vollständige Übersicht des Veranstaltungsprogramms finden Sie unter www.hereinspaziert.ch

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie im NIKE-Bulletin 1/2022.
 

Bildmaterial finden Sie unter:
www.nike-kulturerbe.ch/de/medien/denkmaltage/bilder

 

Breite Unterstützung der 29. Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz

Die Kulturerbe-Kampagne ist ein kulturelles Engagement des Europarates. Unterstützt wird die Initiative durch die Europäische Union. Dementsprechend finden die Denkmaltage in 50 europäischen Ländern statt. Europaweit nehmen bis zu 20 Millionen Menschen am Anlass teil. Am Schweizer Programm sind die Fachstellen für Denkmalpflege und Archäologie sowie zahlreiche weitere im Bereich Kulturerbe engagierte Institutionen und Private beteiligt. Die Denkmaltage in der Schweiz stehen unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset.

Finanzpartner: Finanziell unterstützt werden die Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz dank der Beiträge des Bundesamts für Kultur BAK, der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW, der Curti-Stiftung, der GVB Kulturstiftung und der P. Herzog-Stiftung, der UBS-Kulturstiftung.

Kooperationspartner: der Bund Schweizer Architektinnen und Architekten BSA, der Bund Schweizer Landschaftarchitekten und Landschaftarchitektinnen BSLA, die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD, die Konferenz Schweizerischer Kantonsarchäologen und Kantonsarchäologinnen KSKA, Fachstelle für Denkmalpflege SBB, der Schweizer Heimatschutz, der Schweizer IngenieurInnen- und ArchitektInnen-Verein SIA, die Schweizerische UNESCO-Kommission, der Schweizerische Verband für Konservierung und Restaurierung SKR, der Verband historischer Eisenbahnen Schweiz HECH, der Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz Memoriav und swiss historic hotels.

Offizielle SponsorenFontana & Fontana AG und die Keimfarben AG

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