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Weinfelden

Stellmacherhaus

© © Jürg Zimmermann, Zürich

Das für Dr. med. Willy Stellmacher erbaute Wohnhaus mit integrierter Praxis ist eines der wenigen Beispiele des Neuen Bauens im Kanton Thurgau. 1986 wollte es der Gewerbeverband abreissen und das Grundstück neu überbauen. Kurz bevor die Bagger hätten auffahren sollten, stellte der Gemeinderat den raren Zeugen des Bauhaus-Stils unter Schutz. Diese Architekturströmung der 1920er- und 1930er-Jahre hatte unter anderem zum Ziel, aus den neuen technischen Möglichkeiten, insbesondere des Stahlbetonbaus, eine logische Form zu entwickeln.
Dies äusserte sich in horizontalen, oft sogar um die Ecken geführten Fensteröffnungen, über die Fassaden hinausragenden Gebäudeteilen und flachen, meist als Terrassen genutzten Dächern. Das bis anhin vorherrschende Aufsetzen von Versatzstücken aus früheren Stilepochen wurde als beliebig abgetan. Am Stellmacherhaus kann man diese Schnörkellosigkeit sowie die Begeisterung für lange Fensterbänder in Reinform erkennen.

Wann

Samstag 11.9.
13.30 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 45 min.)

ÖV

Ab Bahnhof Weinfelden ca. 5 Min. Fussweg

Was

Führungen mit Martin Vock, eidg. dipl. Malermeister, Weinfelden. Max. 15 Teilnehmende
Anmeldung bei heinz.reinhart@tg.ch bis 9.9.

Organisation

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