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Madris

Historisches Handwerk in alter Kulturlandschaft

© © Jürg Stoffel

Das abgeschiedene Hochtal Madris, ein Seitental des Avers, bildete Jahrhunderte lang ein in sich geschlossenes Siedlungsgebiet mit verstreut liegenden Kleinstweilern und zugehörigen Alpen. Die im 19. Jahrhundert einsetzende Entvölkerung führte zur Aufgabe vieler Bauwerke und nicht selten zu deren Zerfall. Einiges ist nur noch in Ruinenform erhalten, anderes wiederum besticht durch eine nun mehr seltene anzutreffende Ursprünglichkeit. Die historischen Bauten zeugen von einer im Wortsinn nachhaltigen Bauweise, sowohl im Umgang mit der Topografie wie auch im handwerklich geschickten Einsatz der natürlichen Ressourcen vor Ort. Seit 20 Jahren bemüht sich der «Verein zur Erhaltung historischer Stätten im Madris» die kulturhistorisch wertvolle Bausubstanz des Madris durch gezielte Erhaltungsmassnahmen unter Einhaltung denkmalpflegerischer Standards vor dem Zerfall zu bewahren: Dazu gehören Ställe und «Färche», die Sust von 1510, ein Räbenkeller, ein Steg, Kalköfen und eine Wolfsgrube.

Wann

Sonntag 12.9.
9.30 bis ca. 18 Uhr (nur bei guter Witterung; Ausweichdatum Samstag 18.9.)

ÖV

Postauto B552 55251 ab Andeer, Heilbad Richtung Avers, Juf, Abfahrt 8.53 Uhr

Was

Wanderung mit Jürg Stoffel, Präsident des Vereins zur Erhaltung historischer Stätten im Madris, anschliessend Z’Marend im «Nüw Hus» in Cresta (Avers)
Anmeldung unter info@heimatschutz-gr.ch oder 081 250 75 72 bis 10.9.

Organisation

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