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Winterthur

Zurück in die Vergangenheit – von Römern und Plattenbauten

© winbib

Im Spätherbst 1976 wurden auf dem Unteren Bühl, westlich der reformierten Kirche Oberwinterthur, die alten Fabrikgebäude der Textilfirma Jäggli abgebrochen, um auf dem ehemaligen Industrieareal eine Wohnüberbauung zu errichten. Das Grossprojekt des bekannten Architekten Walter Niehaus wurde vor Baubeginn kontrovers diskutiert. Insbesondere stand die Frage im Raum, ob eine unmittelbar an den Dorfkern angrenzende Überbauung den Kirchturm überragen dürfe. Die realisierten Bauten wurden folglich stark gegliedert, lediglich im Nordosten wurde mit bis zu elfgeschossigen Häusern eine Dominate gesetzt.
Rettungsgrabungen der Jahre 1977–1983 führten zur Freilegung eines um Christi Geburt gegründeten römischen Wohnquartiers mit 16 benachbarten Parzellen. Die aussergewöhnliche Holzerhaltung und die damit einhergehenden Rekonstruktionsmöglichkeiten sowie die zahlreichen römischen Münzfunde sind der Grund dafür, dass der römische Vicus Vitudurum international bekannt ist.

Wann

Freitag 11.9.
17.30 Uhr (Dauer ca. 1 Std. 30 Min.)

ÖV

Ab Winterthur Bahnhof Bus 1 bis «Hohlandweg» oder Bus 10 bis «Oberes Büel», danach ca. 8 Min. Fussweg, von Bahnhof Oberwinterthur ca. 10 Min. Fussweg

Was

Führung von Verena Jauch, Kantonsarchäologie Zürich, Benedikt Zäch, Münzkabinett Winterthur, Stefanie Magel, Denkmalpflege Winterthur

Teilnehmerzahl beschränkt, Anmeldung bei staedtebau@win.ch bis 9.9.

Organisation

Denkmalpflege der Stadt Winterthur

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