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Tuggen

Wertvolle Wandmalereien im Steinhaus Tuggen

© Sylvia Fontana, Rapperswil-Jona

Lange schon ahnten interessierte Tuggner, dass sich hinter dem sogenannten Steinhaufen und der fast vollständig erhaltenen spätgotischen Fensterfront ein älteres Haus verbarg, als auf Grund von Akten der Bündner Kornimporteure 1606 geforderte Sustbau vermutet wurde. Zur Bauzeit lag das Haus am Gestade des Tuggenersees, der um 1530 verlandete. Das im 19. Jahrhundert von drei bis vier Parteien bewohnte Haus, dessen Nordfassade in den 1950er Jahren stark verändert wurde, gelangte durch verschiedene Umstände in eine Hand. Rasch zeigte sich, dass das Haus älter war, wurde doch über einem Türbalken die Jahrzahl 1538 samt Wandmalereien entdeckt. Das dendrochronologisch zwischen 1441–1448 erbaute repräsentative, stolze Haus, das älteste Steinhaus im Kanton Schwyz, ist mit den Wandmalereien von 1538 und der ursprünglichen, reich verzierten Balken-Bohlen-Decke ein Museum für sich.

Wann

Samstag 14.9.
9, 10, 11 und 12 Uhr

ÖV

Ab Uznach oder Siebnen Postauto 72.521 bis Haltestelle «Tuggen, Post»

Was

Führungen durch Sylvia Fontana, Restauratorin SKR, Fontana & Fontana AG
Toni Schnellmann, Architekt, und Monika Twerenbold, kantonale Denkmalpflegerin, geben Auskunft zum Restaurierungsprojekt

Organisation

Kantonale Denkmalpflege Schwyz und Stiftung Steinhaus Tuggen

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