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Riggisberg

Von falschem und echtem Schneckenpurpur: Farben in Textilien

© Abegg-Stiftung, Christoph von Viràg

Farbige Kleidung war während Jahrhunderten ein Luxusmerkmal. Um die textilen Fasern zu färben, brauchte es pflanzliche Farbstoffe wie Krapp und Indigo oder tierische Färbemittel wie die Lackschildlaus oder das Sekret der Purpurschnecke. Ihre Gewinnung war aufwendig, und entsprechend teuer wurden die Farbstoffe verkauft. Deshalb konnte sich nicht jeder und jede ein farbiges Gewand leisten. Die meisten Menschen mussten sich mit einem Stoff aus ungefärbtem Garn begnügen und werteten ihre Tunika dann mit einzelnen farbigen Schmuckbesätzen auf.
Dr. Michael Peter, Kurator, und Agnieszka Woś Jucker, Textilrestauratorin, bieten einen gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung «Luxus am Nil. Spätantike Kleidung aus Ägypten». Sie erläutern die Bedeutung der Farbe in der damaligen Zeit, die Gewinnung und Anwendung von Farbstoffen und wie diese die Erhaltung von Textilien und damit auch die Restaurierung beeinflussen.

Wann

Sonntag 15.9.
14.30 Uhr (Dauer ca. 1 Std. 30 Min.)

ÖV

Ab Bern Bahn S44 um 13.12 Uhr oder ab Thun um 13.07 Uhr bis Toffen, danach Postauto 321 um 13.33 Uhr ab Toffen, Ankunft bei der Abegg-Stiftung um 13.55 Uhr

Was

Tandemführung durch die Sonderausstellung «Luxus am Nil. Spätantike Kleidung aus Ägypten» mit Dr. Michael Peter, Kurator, und Agnieszka Woś Jucker, Textilrestauratorin SKR

Organisation

Abegg-Stiftung

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