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Zürich

«Plötzlich bist du eine Ausgestossene»

© Wikipedia Commons

Die Schweiz verfolgte nach dem 1. Weltkrieg eine immer restriktivere Flüchtlingspolitik. Jüd*innen, Kommunist*innen, Sinti, Roma und Menschen aus Osteuropa, die nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland in die Schweiz flohen, wurden zu illegalen Flüchtlingen. Die gefeierte Künstlerin Else Lasker-Schüler erreichte Zürich halb erfroren und wurde wieder ausgewiesen. Schweizerinnen, die bis 1953 durch Heirat mit einem Ausländer ihr Bürgerrecht verloren, versuchten, sich in ihre alte Heimat zu retten. Auf unserem Rundgang gehen wir auf Spurensuche dieser unbekannten und bekannten Emigrant*innen, beleuchten die Schweizer Flüchtlingspolitik der 1930er und 1940er Jahre und zeigen auf, wie Emigrant*innen die Zürcher Literatur-, Tanz- und Theaterszene erblühen liessen.

Wann

Sonntag 16.9
11 Uhr (Dauer ca. 1 Std. 30 Min.)

ÖV

Ab Hauptbahnhof Zürich ca. 5 Min. Fussweg, ab Tramhaltestelle «Löwenplatz» ca. 2 Min. Fussweg

Was

Stadtführung durch Cornelia Lindner, Journalistin, und Linda Christinger, Kunsthistorikerin

Organisation

Verein Frauenstadtrundgang Zürich

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