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Themen der Europäischen Tage des Denkmals ab 2020


2020

12./13.9.2020

Vertikale und Verdichtung  (Arbeitstitel)

Vom Kirchturm über den Sendemast bis zum Hochhaus strecken sich Bauten dem Himmel entgegen. Mit viel Aufwand werden die höchsten Berge erschlossen. Parkhäuser, Tunnels oder Kanalisationen erweitern die vertikale Dimension in die Tiefe. Worin liegen Reiz und Nutzen dieser seit Jahrhunderten betriebenen Anstrengungen? Der Wunsch nach Licht und schöner Aussicht sind wichtig. Wer in die Höhe baut, ist gut sichtbar und kann Macht und Reichtum demonstrieren. Dagegen haben Bauten im Untergrund meistens funktionale Bedeutung. Brandaktuell ist schliesslich Vertikalität als Antwort auf die Forderung, zu verdichten: «Vertikale Verdichtung» ist in den kantonalen Planungen als Instrument vorgesehen, um in bereits bebauten Gebieten neuen und benötigten Wohn- oder Arbeitsraum zu schaffen. Das baukulturelle Erbe kann davon direkt betroffen sein – im Guten wie im Schlechten. Verdichtung bringt auch archäologische Fundstellen unter Druck, denn viele unverbaute Flächen in besiedelten Gebieten bergen Zeugnisse vergangener Epochen. Die Denkmaltage 2020 schauen nach oben und nach unten, sie beleuchten die Bergstation und die archäologische Grabung, die dichte Altstadt und den kantonalen Richtplan. Sie zeigen wie und warum früher – und heute – in die Höhe und in die Tiefe gebaut wurde bzw. wird.


2021

Konstruktion und Handwerk (Arbeitstitel)

Manchmal ist es offensichtlich, manchmal schwer erkennbar: Wie ist ein Denkmal gemacht? Warum trägt die Brücke, fällt der Turm nicht um und uns das Dach nicht auf den Kopf? Hinter jedem Gebäude, hinter jedem Kunstwerk stehen Menschen, Handwerker, Ingenieure und Künstlerinnen, die diese Werke durch ihre Inspirationen und Techniken formten. Auch der Erhalt von Kulturerbe, das Erschliessen, Konservieren und Restaurieren von kulturellen Schätzen fordert spezielle Fähigkeiten. Dabei ermöglichen moderne Technologien neue Herangehensweisen. Jüngere Denkmäler stellen neue Ansprüche an Methoden der Erhaltung. Die Denkmaltage bieten die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken und sich aus erster Hand mit Technik und Konstruktion auseinanderzusetzen, sich selbst im Handwerk zu üben und Fachleuten bei der Arbeit zuzuschauen. 


2020

Freizeitarchitektur (Arbeitstitel)


Diese Denkmaltage blicken auf die Bühne und hinter die Kulisse von Orten, wo Kunst präsentiert und Sport betrieben wird. Vom römischen Amphitheater über das Landesmuseum bis zum Hallenstadion: Kunst und Sport spielt sich meist nicht im Freien ab, sondern in speziell dafür geschaffenen Räumlichkeiten und Infrastrukturen. Sie bilden den Rahmen, an welchem  sich erkennen lässt, welche Funktion und welchen Status Kunst und Sport in der jeweiligen Zeit hatten; und nicht zuletzt sieht man, wie sich die Ansprüche an solche Orte der Darbietung über Jahrzehnte und Jahrhunderte gewandelt haben. Manche dieser Gebäude beeindrucken oder provozieren durch Grösse und Ausstattung, manche sind bescheiden oder zweckmässig.
Sport und Kunst sind essentielle Aspekte der Lebensqualität. Dennoch geraten gerade Orte des Kunstschaffens oft unter politischen und finanziellen Druck. Weil sie Raum für Begegnung und Emotionen bieten, nehmen sie jedoch einen wichtigen Platz im Leben der Bevölkerung ein: Hier werden Siege gefeiert und Tränen der Enttäuschung vergossen, hier wird gelauscht und gestaunt, es werden Stars angehimmelt, beklatscht oder ausgebuht. Es wird gefeiert, gefiebert, getrunken und hart gearbeitet bis in die frühen Morgenstunden. Vorhang auf für mitreissende Geschichten über kleine und grosse Bühnen!
 

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