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Von Bergstürzen und Goldschätzen aus dem Sagenreichtum der Alpen

Aus dem alpinen Raum sind eine Vielzahl von Sagen überliefert. Vor wenigen Jahren wurde dem Verfasser ein Stapel handschriftlicher Notizen von Sagen zugetragen. Beim Durchforsten des Materials stiess er auf eine Sage, in der ein Bergsturz eine Goldmine am Parpaner Rothorn auf der Lenzerheide (GR) verschüttet haben soll. Eine zweite Sage aus dem italienischen Raum erzählt von Goldadern in der Gegend von Plurs (heute Piuro im italienischen Teil des Bergells), die durch den historischen Bergsturz vor 400 Jahren versiegten. Interessant ist, dass sich beide Sagen sehr ähnlich sind, nämlich in den Aspekten des Bergsturzes und des dadurch versiegenden Reichtums. In der Familie Vertemate Franchi aus Piuro, die durch den Bergsturz von Piuro fast vollständig ausgelöscht wurde, und die auch Schürfrechte in Parpan besass, gibt es eine historische Verbindung der beiden Sagen.

Die Sage zum Parpaner Rothorn wurde in den Sagen-Wanderführer Sagenhaftes Grischun aufgenommen. Und auch für die Neugestaltung des in die Jahre gekommenen Mineralien-Themenwegs von Parpan liess sich die Goldminen-Sage aufgreifen. Die Verwendung solcher Traditionen für Projekte in den Sparten Kultur, Tourismus und Wirtschaft im Alpenraum birgt ein enormes Potenzial für den Kulturtourismus.

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