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Bulletin 5/2016


«Das gebratene Murmeltier…»

Berghotels zwischen Alpweide und Gipfelkreuz

Das Loblied der britischen Bergsteigerin Eliza Robinson über die Aussicht vom Gipfel des Eggishorns anlässlich ihres Besuches im Sommer 1856 war euphorisch: «… the view from the summit of the horn is so immeasurably superior to what can be seen from below (…) Thirty-four glaciers are visible …» Nach der Rückkehr ins Hotel Jungfrau am Eggishorn erhielt ihre Reisegruppe dort ein gebratenes Murmeltier vorgesetzt, das der Bergsteigerin aber gar nicht behagte: «At our déjeuner the landlord supplied, among other delicacies, a roast marmot, served hot. Its flavour is not wholly unlike hare, but the food is decidedly too rich for the digestion of ordinary mortals.»  Mit dem Reisebericht der damals bekannten Bergsteigerin in ihrem Buch «A Lady’s Tour round Monte Rosa» trat das später bedeutendste Hotel im Aletschgebiet kurz nach seiner Eröffnung erstmals in Erscheinung. Damals hatte der sagenhafte «rush» englischer Bergenthusiasten das Hochgebirge in voller Wucht erfasst und Übernachtungen in Höhenlagen galten als höchst erstrebenswertes Ziel einer Bergtour.

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Unspektakuläre Baudenkmäler erhalten

Auszüge aus dem Jahresbericht 2015 der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege

Im August ist der Jahresbericht 2015 der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) erschienen. Er kann von der Website der Kommission heruntergeladen werden. Drei Beispiele daraus sollen hier näher betrachtet werden. Sie betreffen die Bereiche Gutachten und Stellungnahmen, Inventare sowie das 100-Jahr-Jubiläum der EKD. Sie zeigen exemplarisch die Aufgabenbreite der EKD und wie mit den Herausforderungen umgegangen wird. Mit ihnen ist auch die Denkmalpflege allgemein konfrontiert.

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Wie das Museum sammelt

Eine Dissertation zur Sammlungsgeschichte des Schweizerischen Nationalmuseums seit 1899

Das weite Feld von Erwerb, Konservierung, Ordnung, Inventarisierung oder Zirkulation von Sammlungsobjekten wurde für naturhistorische Museen oder Universitätssammlungen in diversen Studien gut ausgeleuchtet. Für geisteswissenschaftliche Disziplinen dagegen ist deren Zahl noch immer recht klein. Die Dissertation Anhäufen, forschen, erhalten von Anna Joss zur Sammlungsgeschichte des Schweizerischen Nationalmuseums von 1899 bis 2007 trägt einiges dazu bei, diese Forschungslücke zu verkleinern.

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