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Dichte ist nicht gleich Dichte

Die Bedeutung unterschiedlicher Dichtequalitäten

Dichte wird sehr kontrovers diskutiert. Das liegt an einer oft undifferenzierten Betrachtungsweise des Phänomens. Zunächst ist also zu fragen: Was bedeutet Dichte? Eine differenziertere Wahrnehmung ihrer verschiedenen Qualitäten öffnet den Blick dafür, dass es durchaus «gute» Dichte geben kann. Das Thema ist aktuell.

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Wohnsiedlungen des 20. Jahrhunderts – tauglich für die Zukunft?

Das rasche und teilweise chaotische Wachstum der Städte hatte im 19. Jahrhundert dicht bebaute Quartiere hervorgebracht, mit hohen Mieten, überfüllten Wohnungen und keinerlei öffentlichen Freiräumen. Verschiedene Kreise verlangten Alternativen in Form sozialer Wohnsiedlungen. Leitbild des genossenschaftlichen Wohnungsbaus war von Anfang die «Gartenstadt», das Wohnen im Grünen, wenn immer möglich im kleinen Einfamilienhaus. Städtebauliche Planungen und Zonenordnungen hatten im 20. Jahrhundert fast immer das Ziel, die bauliche Dichte möglichst gering zu halten.

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Agglomeration von der Landschaft her denken

Ergebnisse eines Forschungsprojekts am Bundesamt für Umwelt BAFU

Eine der zentralen Herausforderungen der Schweizer Planungspolitik der nächsten Jahre ist die Verdichtung der Agglomerationsräume. Die im Raumplanungsgesetz festgehaltene Siedlungsentwicklung nach innen wird überwiegend vom Gebauten aus vorangetrieben und von einem Denken in Bauzonenreserven beherrscht. Der Handlungsbedarf fokussiert weitgehend auf einzelne Areale. Das Dazwischen, der Freiraum, der das Grundgerüst von Agglomerationen ist, bleibt dabei übrig. Das ist ein grundlegender Mangel, denn Landschaft muss als Ganzes betrachtet und gestaltet werden.

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Räume des Bellinzonese

Projekte für das Gebiet

Bellinzona erlebte jüngst eine Gemeindefusion. Am 18. Oktober 2015 wurde in einer Volksabstimmung der Zusammenschluss von 13 Gemeinden angenommen. Das neue Bellinzona ist dadurch gewachsen: von 1915 ha Fläche auf 16 492 ha, von 18 131 auf 42 084 Einwohner und von 16 364 auf 23 847 Angestellte. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich Gedanken zur möglichen Raumentwicklung des Territoriums als Ganzes zu machen. Der Beitrag stellt drei Untersuchungen zum Bellinzonese vor, die im Laboratorio Ticino durchgeführt wurden, einer Forschungsabteilung der Accademia di Architettura (Mendrisio), die auf Fragen der Raumentwicklung spezialisiert ist.

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Verdichtung nach Innen

Die Bedeutung von Frei- und Grünflächen in gewachsenen Siedlungskernen

Innerhalb der Bauzonen finden sich zahlreiche Freiflächen und Grünräume, die ursprünglich wichtige funktionale Räume waren und noch immer konstituierende Teile traditioneller Siedlungsstrukturen darstellen. Mit der «Verdichtung nach innen» rücken sie als potenzielle Baulandressource in den Blick der Raumplanung. Sollen traditionelle Siedlungen nicht ihr «Gesicht» verlieren, muss eine ganzheitliche Betrachtung der Siedlungsstruktur Grundlage und Ausgangspunkt für jegliche Verdichtungsmassnahmen sein. Dieses Anliegen betrifft nicht nur den Schutz historischer Ortsbilder, sondern darüber hinaus auch Fragen nach Qualität und Identität der Siedlungen.

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Fluch oder Segen?

Die Konsequenzen der Siedlungsverdichtung für die Archäologie

Die meisten unserer heutigen Dörfer sind im Mittelalter entstanden, manchenorts aber besteht eine weitaus längere Siedlungstradition. Ihr Boden birgt deshalb noch heute ein wertvolles archäologisches und kulturgeschichtliches Archiv. Der Baudruck der «Verdichtung nach innen» konfrontiert die Fachstellen für Archäologie mit immer mehr grossflächigen Ausgrabungen. Die Ausgrabung ist aber letztlich nichts anderes als eine dokumentierte und unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommene physische Zerstörung der archäologischen Reste.

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Palézieux: Von der Römerstrasse zum «grünen Weg»

In Palézieux (Gemeinde Oron VD) existiert ein historischer Weg, der nicht mehr in Gebrauch und darum grösstenteils verschwunden ist. Archäologisch und landschaftlich ist er nach wie vor fassbar, sei es in unterirdischen Überresten, sei es in gut sichtbaren geradlinigen Baumreihen. Diese pflanzlichen Elemente entlang des ehemaligen Verkehrsweges zeichnen heute den Verlauf der verschwundenen Route nach; sie sind ihre «landschaftliche Erinnerung».

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Freiraum Kirche

Der Beitrag schlägt vor, Kirchen im städtischen Raum zu den Freiräumen zu zählen. Sie teilen mit anderen Freiräumen wie Parks und Plätzen, dass sie jedermann offen stehen und in diesem Sinn ebenfalls öffentliche Orte sind. Diskutiert wird dies unter städtebaulichen, religiösen und symbolischen Gesichtspunkten.

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