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Selbst ein Denkmal – 50 Jahre Charta von Venedig 


Kein anderes nach dem zweiten Weltkrieg entstandenes Dokument zur Denkmalpflege hat eine weitreichendere Wirkung entfaltet als die Charta von Venedig von 1964. In den folgenden Jahrzehnten vielfach durch andere Dokumente ergänzt, neu interpretiert und heute in einzelnen Punkten auch kontrovers diskutiert, bewahrt sie die Autorität und Strahlkraft eines einzigartigen Gründungsdokuments. Vom 25. bis zum 31. Mai 1964 versammelten sich in Venedig 622 Fachleute aus 61 Ländern zum II. Internationalen Kongress der Architekten und Techniker in der Denkmalpflege. Während einer ganzen Woche sollten, in fünf Sektionen gegliedert, Themen diskutiert werden, welche damals Denkmalpflege, Archäologie und Restaurierung umtrieben. Am Montag, um 10 Uhr, eröffneten der Bürgermeister von Venedig, der Generaldirektor der Unesco, der italienische Bildungsminister und der Direttore Generale delle Belle Arti den Kongress. Offizielle Akte fanden im Dogenpalast statt, gearbeitet wurde vor allem auf der Insel San Giorgio in den Räumlichkeiten der Fondazione Cini. Was also die äusseren Umstände betrifft, mag sich dieser internationale Kongress nicht weiter von anderen grossen Symposien unterscheiden. Oder doch?

Bild: Jeanmaire & Michel

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