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«Historisches Hotel» als Label für das Marketing

«Historisches Hotel» ist im Schweizer Tourismus mittlerweile ein bekanntes Label – die Auszeichnung wird diesen Herbst zum 19. Mal vergeben. Jemand der diese Entwicklung von Anfang an begleitet und massgeblich beeinflusst hat, ist Georg Carlen, der frühere Denkmalpfleger des Kantons Luzern, der im Gespräch Auskunft gibt. 1995 fand in Luzern eine Tagung zu historischen Hotels statt. Organisiert wurde sie von der neugegründeten Arbeitsgruppe Denkmalpflege und Tourismus (heute: Historische Hotels und Restaurants) von ICOMOS Schweiz, die auch den Preis für das Historische Hotel/Restaurant des Jahres ins Leben rief. Für den Preis müssen Qualitätskriterien sowohl in Bezug auf das Haus selber als auch auf den Betrieb erfüllt werden. Bei Ersteren geht es um die Erhaltung und Pflege historischer Gebäude nach denkmalpflegerischen Grundsätzen, Letztere betreffen die Unterbringung, das Kulinarische etc.

Bei normalen Komfortansprüchen sind viele historische Hotels restaurierbar und betreibbar. Dafür braucht es Besitzer, die für die historischen Aspekte ihres Hauses sensibilisiert sind und Architekten, die sich zu Gunsten des Bestehenden zurücknehmen können. Die Denkmalpflege muss auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen und darauf achten, dass Eingriffe qualitätsvoll erfolgen. Hilfreich dabei sind Inventare. Sie sind die Basis für fast jede Art der Inwertsetzung historischer Substanz. Sei es bei ihrer Erhaltung, bei Restaurierungen oder eben auch im Marketing. Ferien gezielt mit historischen Bauten zu verbinden, liegt derzeit im Trend, wie beispielsweise die historischen Erlebniswege zeigen.

Bild: Andrea Badrutt, Chur

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