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NIKE-Bulletin 4/2013

Ressource (?) Kulturgut

Als nicht erneuerbare Quellen von Inspiration, wirtschaftlichem Nutzen, wissenschaftlicher Erkenntnis und sozialer Kohäsion wären auch in der Schweiz Kulturgüter nachhaltig und in Hinsicht auf die unterschiedlichen Anspruchsgruppen in Wert zu setzen. Allerdings sind wichtige Fragen derzeit ungeklärt – die Ressource Kulturgut erscheint heute nur lückenhaft und wird als solche kaum wahrgenommen.

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Interview mit Jean-François Steiert und Hans Widmer

Unser tägliches Leben wird von einer immer rascheren Veränderung von Werten, Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Strukturen bestimmt. In diesem Prozess kann Kulturgut eine wichtige Funktion erfüllen, beispielweise bei der Verankerung von Identität und zur Festigung sozialer Strukturen. Dazu braucht es aber neue, spezifische Denkmodelle über das Funktionieren und Potenzial von Kulturgut. Wie ist der Ansatz, Kulturgut als Ressource wahrzunehmen, aus Sicht der Politik zu bewerten?

Der ehemalige und der aktuelle Präsident der NIKE, alt Nationalrat Hans Widmer und Nationalrat Jean-François Steiert sind sich einig, dass Kulturgut eine wertvolle Ressource darstelle, wie es sich beispielsweise im Bereich des Tourismus ganz deutlich zeigt.

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Der Boden als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte

Die kantonalen Fachstellen für Archäologie und die Gesellschaft Archäologie Schweiz haben im Vorfeld der Volksabstimmung über das neue Raumplanungsgesetz (RPG) vom 3. März 2013 darauf hingewiesen, dass der Boden nicht nur eine endliche Ressource darstellt, sondern dass es sich dabei auch um ein einmaliges Archiv der Natur- und Kulturgeschichte handelt. Die fortschreitende Zersiedelung bedroht dieses unersetzliche und nicht reproduzierbare Kulturgut in hohem Masse.

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Archäologische Kulturgüter in der Schweiz – eine Ressource im Spannungsfeld von Zersiedelung und Verdichtung

Mit dem Raumkonzept Schweiz – Ende 2012 verabschiedet – verpflichten sich Bundesrat und Kantonsregierungen sowie Exekutiven von Städten und Gemeinden auf generelle Grundsätze zur Raumplanung. Eine Kernaussage darin lautet: «Siedlungen begrenzen und nach innen entwickeln.» Es lässt sich schon jetzt sagen, dass diese an sich sinnvolle Strategie in Zukunft vermehrt Probleme für archäologische Kulturgüter im Boden bringen wird.

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Das Museum als Spannungsfeld – Kulturgut zwischen gestern, jetzt und morgen

Ein Kulturgut ist laut Duden-Definition «etwas, was als kultureller Wert Bestand hat und bewahrt wird.» Ob dieses Kulturgut materieller oder immaterieller Art ist, spielt dabei keine Rolle, wichtig ist jedoch das Kriterium der Beständigkeit. Die Museen sind in idealer Weise dafür prädestiniert, den Kulturgütern Beständigkeit zu gewährleisten, handelt es sich hierbei doch um das Kern-Anliegen dieser Institutionen.

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Gedächtnis zwischen Erinnerungspolitik, Kultur- und Ressourcenbewirtschaftung

Jede Erinnerung ist Ergebnis einer je eigenen «Erinnerungspolitik», angepasst an die Bedürfnisse der Erinnernden zum Zeitpunkt des Erinnerns, folglich relativ abgelöst von dem der Erinnerung zugrundeliegenden Moment. Es darf angenommen werden, dass die Konstruktion kollektiver Erinnerung ähnlich erfolgt. Ist Erinnerung Kulturgut oder Ressource – oder beides?

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Wenn ein alter Mann stirbt, verschwindet eine Bibliothek

Handwerk hat neben gewerblichen Aspekten auch eine kulturelle und soziale Bedeutung. Über Jahrhunderte waren Handwerker Träger eines kollektiven Wissens über die Gestaltung und Fertigung von Erzeugnissen. Ein Vermächtnis, dessen Verlust droht, wenn es nicht ständig weitergegeben, immer wieder weiterentwickelt und den neuen Zeitumständen angepasst wird. Die Ursachen der Gefährdung traditioneller Handwerke liegen im globalen Wandel: Die Produktionsprozesse wurden automatisiert; die Waren- und Kommunikationsströme haben sich vervielfacht und beschleunigt.

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Kulturelle Quellen des Glücks

Über die Rolle von Kulturgütern als Ressourcen des Lebensglücks

Die Frage nach dem Glück beschäftigt viele Menschen. Wo aber ist es zu bekommen? Das gesamte Leben kann nicht ständig aus Glück bestehen, aber das Glück, das Menschen fürs Leben brauchen, ist überall zu finden: Die Kultur ist voll von Angeboten dazu, denn auch frühere Generationen haben daran gearbeitet und Möglichkeiten des Glücks zur Verfügung gestellt. Damit ist nicht ausschliesslich die Hochkultur gemeint, sondern erst einmal die Alltagskultur.

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