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NIKE-Bulletin 4/2011

Seilbahnen


Oben ein Seil, unten das Nichts

Das Mattherhorn, der Gotthard, Heidi, das Chalet aber auch das Alpen-Reduit oder die NEAT-Basistunnels – sie alle stehen für die Schweiz. Man könnte sagen, die Schweiz sei ein Geschenk der Berge. Nie genannt aber stets mitgemeint, wenn man hierzulande von den Bergen spricht, ist die Seilbahn. Die Seilbahn, vom Funiculaire über den Ski- und Sessellift bis hin zur Schwebegondel, ist ein typisch schweizerisches Kulturgut.

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Das Schweizer Seilbahninventar

Die grossen Leistungen des Ingenieurwesens, der Baukunst sowie das unternehmerische Engagement und das Streben nach Innovation sind geradezu klischeehaft typische schweizerische Qualitäten, die sich im Seilbahnbau auf faszinierende Weise konkretisieren. Trotzdem wurden die Seilbahnen als Denkmäler lange Zeit vernachlässigt. Das Inventar der Schweizer Seilbahnen kategorisiert erstmals für ein ganzes Land den Seilbahnbestand nach technikgeschichtlichen, kultur- und wirtschaftshistorischen Kriterien.

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Vielfältige und reiche Schweizer Seilbahn-Landschaft

Im Alpenland Schweiz stellen die Seilbahnanlagen – Standseilbahnen, Pendelbahnen, Umlaufbahnen und Skilifte – eine bedeutende Transportmittelkategorie dar. Die komplexen, technischen Systeme sind Werke kreativen Schaffens und verkörpern ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren.

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Mit dem historischen Sessellift Weissenstein in die Zukunft gondeln

Der Schweizer Heimatschutz SHS kämpft seit einem halben Jahrzehnt um den Erhalt des Sessellifts am Solothurner Hausberg, dem Weissenstein. Die Seilbahn Weissenstein AG hatte Ende November 2009 den Betrieb der einzigartigen Anlage aus den frühen 1950er-Jahren eingestellt und die Seile samt Sesseli demontiert. Die historische Seilbahn auf den Weissenstein soll durch eine neue Gondelbahn ersetzt werden.

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Unterhalt und Sanierung historischer Seilbahnen in der Praxis

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass historische Seilbahnen nur dann erhalten werden können, wenn der Betreiber selbst das Ziel hat, seine Anlage möglichst ihrem historischen Wert entsprechend zu erhalten und bereit ist, dafür auch einen erhöhten planerischen Aufwand sowie technisch anspruchsvollere Lösungen und unkonventionelle Betriebsbedingungen auf sich zu nehmen.

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Die Salève-Seilbahn (1931–1932): die Stadt in den Bergen, die Berge in der Stadt

Für die Salève-Seilbahn entwickelte der Pariser Ingenieur André Rebuffel ein Tragsystem, das keine eigentlichen Tragseile aufweist. Stattdessen werden drei Kabel in zwei Lagen übereinander verwendet, welche zugleich als Zug- und Tragseile dienen. Eine weitere Besonderheit findet sich in der Bergstation: Zwei Pfeiler von 27 Metern Höhe bilden eine Stütze in vorgeschobener Position, damit die Kabinen einen Felsvorsprung passieren können.

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Ruhe am Berg

Wie hält sie es mit der zeitgenössischen Architektur bei Seilbahnbauten? Gleich vorweg: Die guten Beispiele sind rar. Beim Arena-Express in Laax entdecken wir die Stationen der Gondelbahn Nagens (1997). Die Architekten Marcus Gross und Werner Rüegg aus Trin gestalteten dort die einzelnen Gebäude als transparente Hüllen, die aus leichten Konstruktionen aus Holz oder Stahl bestehen und dem Skifahrer einen möglichst guten Einblick in den technischen Kern des Bauwerks erlauben.

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Seilbahnen für die Kinder

Die Gruppe der Bahnen mit Seilzug ist in der weiten Welt des technischen Spielzeugs klein und weit weniger alt, als etwa die der Bahnen auf Schienen. Seilbahnen tauchen auf dem Spielzeugmarkt in den 1940er-Jahren auf. Doch schon früher war es natürlich möglich, zwischen zwei Endpunkten ein fixes Seil zu spannen, an dem ein wie auch immer gestaltetes Wägelchen hing, das mit einem zweiten Seil in die Höhe gezogen und auch wieder zu Tal gelassen werden konnte.

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Seilbahndarstellungen im Plakat

Das Schweizer Tourismusplakat nimmt in der internationalen Plakatgeschichte einen herausragenden Stellenwert ein: Kein zweites Land besitzt eine derart umfangreiche Sammlung an Plakaten, die das eigene Land touristisch bewerben. Seilbahnen dienten dabei schon früh als beliebtes Motiv.

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