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IBOIS: Zwischen Tradition und Zukunft

Seit 2004 steht das Institut für Holzbau, IBOIS, an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne unter der Leitung von Prof. Dr. Yves Weinand und widmet sich der Erforschung neuer Möglichkeiten im Holzbau. Was sind die Inhalte und Ziele des Instituts? Kann man mit dem Baustoff Holz, der im Allgemeinen eher als traditionsgebunden angesehen wird, zeitgenössische oder sogar zukunftsweisende Gebäude und Tragwerke schaffen?

 

Die Aktivitäten am IBOIS sind vielfältig, und bei näherer Betrachtung wird schnell deutlich, dass das Baumaterial Holz zu Unrecht mit dem Beigeschmack des Traditionellen behaftet ist. Am IBOIS weiss man, dass es sich vielmehr um einen Hightech-Baustoff handelt. Innovative Technologien wie das Holzschweissen werden untersucht und weiterentwickelt. Anwendungsmöglichkeiten neuer Materialien aus kreuzverleimtem Massivholz, welche bislang ungekannte Abmessungen und Spannweiten ermöglichen, werden erforscht. Papierfalttechniken des Origami dienen als Inspiration für die Entwicklung von Holzfaltwerken. Fraktale Prinzipien werden als Werkzeug benutzt, um komplexe Geometrien in zur maschinellen Vorfertigung geeignete Elemente zu transformieren, wofür Holz sich aufgrund seiner leichten Bearbeitbarkeit mit CNC-Maschinen besonders eignet.

 

Diesen und anderen Eigenschaften ist es auch zu verdanken, dass das Bauen mit Holz momentan eine Renaissance in neuem Gewand erlebt. Damit hat der Baustoff Holz seinen Weg von der Tradition in die Gegenwart gefunden. Die Arbeit des IBOIS zeigt, dass mit dem Baustoff Holz auch in Zukunft zu rechnen ist.

 

Bild: Fred Hatt, Lausanne

 

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