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Holzbau: Vom Handwerk zu High-Tech-Systemen

Der Holzbau war in vorindustrieller Zeit weit verbreitet. Daraus haben sich unterschiedliche, handwerklich geprägte Bauweisen herausgebildet, wie der Block- oder der Ständerbau. Nicht selten waren diese Bautypen abhängig von der Verfügbarkeit der Holzsorten (Laubholz oder Nadelholz). Hinzu kamen – als bestimmende Faktoren – die handwerklichen Gewohnheiten, die von Generation zu Generation vererbten Traditionen und die damals noch beschränkt mögliche maschinelle Bearbeitung durch Wasserkraft.

 

Die aufkommende Dampfkraft zu Beginn des 19. Jahrhunderts und, knapp 100 Jahre später, die Elektrizität brachten effizientere mechanische Bearbeitungsmöglichkeiten. Unter dem Einfluss der modernen Fertigung wurden die Werkzeuge und Bearbeitungsmaschinen stets verfeinert. Neu konnten zudem auch kostengünstige mechanische und chemische Verbindungsmittel fabriziert werden: Nägel wurden nun in Serie produziert, statt aufwändig von Hand geschmiedet.

 

Die herstellungs- und materialtechnischen Fortschritte beeinflussten tief greifend die Holzbauweise. Es wurden schrittweise neue Holzprodukte entwickelt – Sperrholz, Holzplatten für Ausbau und Konstruktion, verleimte passgenaue Balken. Ihre Eigenschaften wurden auf die Bedürfnisse jener Märkte abgestimmt, die nicht länger lokal ausgerichtet waren. Mittlerweile ist der Holzbau die bedeutendste industriell vorgefertigte Konstruktionsweise.

 

Bild: Jeanmaire & Michel, Bern

 

 

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