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Der Spagat zwischen Konservierung und Restaurierung

Die Konservierung und Restaurierung des in die Stuben des 423 Jahre alten Landsitzes Götzental in Dierikon im Kanton Luzern integrierten Mobiliars war in zweifacher Hinsicht eine Herausforderung: Einerseits galt es, den sehr unterschiedlichen Oberflächen in den drei Räumen «Götzenstube», «Salon» und «Jägerstube» Rechnung zu tragen. Andererseits waren die Arbeiten so zu auszuführen, dass das historische Mobiliar täglich genutzt werden kann und trotzdem einen ästhetischen Eindruck hinterlässt.

 

Nach umfangreichen Vorabklärungen – physikalisch-mikrochemische und Untersuchungen und Oberflächenanalysen – wurde beschlossen, auf eine möglichst schonungsvolle Restaurierung zu setzen, die annähernd an eine klassische Konservierung reichte.

 

Die Konservatorin/Restauratorin Margareta Schöchlin bearbeitete in den drei Stuben insgesamt zwei Buffets, ein Sitzbuffet, eine Anrichte, ein Archivschrank und zwei Türen aus der Renaissance-Epoche sowie eine Türe neueren Datums. Eine Besonderheit stellte die Restaurierung/Konservierung des völlig desolaten Buffets in der Jägerstube dar, in der die damaligen Vertreter der Jägerzunft markante Spuren hinterlassen hatten – so zum Beispiel eine tellergrosse, 2,5 Zentimeter tiefe Brandstelle auf dem Buffet-Blatt aus massivem Nussbaumholz.

 

 

Bild: Margareta Schöchlin, Luzern

 

 

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