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Denkmalpflege in Grün

Die Stadtzürcher Fachstelle Gartendenkmalpflege ist bis heute die einzige ihrer Art in der Schweiz. Zentrale Triebfeder für die Schaffung der Stelle war das Mitte der 1970er-Jahre überarbeitete Zürcher Planungs- und Baugesetz. Erstmals wurde das Erstellen von Inventaren gefordert – Parkanlagen miteingeschlossen. Zwei Gartenhistorikerinnen stellten in der Folge ein Garteninventar mit gut 850 Objekten zusammen. Im Juli 1989 setzte es der Stadtrat in Kraft, fast gleichzeitig nahm die Fachstelle ihre Arbeit auf.

 

Die hauptsächlichen Aufgaben der Zürcher Gartendenkmalpflege – die beiden Landschaftsarchitektinnen Judith Rohrer und Silvia Steeb teilen sich die Stelle – sind Schützen, Pflegen und Beraten. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: Wie schützt man Gärten wirkungsvoll? Wie pflegt man sie, damit die ursprüngliche Gestaltungsabsicht auch nach Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten nachvollzogen werden kann? Wie geht man mit den heutigen Nutzungsansprüchen an die Schutzobjekte um?

 

Die Fachstelle Gartendenkmalpflege ist seit Anbeginn Mitglied der Arbeitsgruppe Gartendenkmalpflege von ICOMOS Schweiz, welche sich mit der Listenerfassung der historischen Gärten unseres Landes beschäftigt. Die kantonsweise Erfassung von potenziell schutzwürdigen Gärten und Anlagen – das ehrgeizige Projekt wurde 1995 gestartet – ist bereits weit fortgeschritten. Nur noch für sechs Kantone muss nach geeigneten Möglichkeiten gesucht werden.

 

Bild:Fachstelle Gartendenkmalpflege, Grün Stadt Zürich.

 

 

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